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Zertifikate für bewussten Umgang EU will KI-Kompetenzen durch freiwilligen Nutzungs-Führerschein für Schüler stärken

05.11.2026, 13:50 Uhr
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Die EU-Kommission hat einen freiwilligen KI-Führerschein für Schülerinnen und Schüler angekündigt.

Bis zum nächsten Schuljahr wolle Brüssel ein Zertifikat für den Umgang mit Künstlicher Intelligenz entwerfen, das Lehrerinnen und Lehrer in ihren Unterricht einbringen können, teilte die Kommission am Donnerstag mit. Sie will damit eine "sichere und kritische" Nutzung von KI fördern.

Ziel sei es, Kindern die Fähigkeiten beizubringen, "die sie brauchen, um sicher mit KI umzugehen", erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Die Kommission kann in Bildungsfragen keine Gesetze vorschlagen: Dafür sind die Mitgliedstaaten, in Deutschland sogar die Bundesländer zuständig. Sie will Schulen und Lehrkräfte aber unterstützen.

Die EU und die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) haben bereits einen Leitfaden für Künstliche Intelligenz in Schulen herausgegeben. Sie gehen davon aus, dass ein sicherer Umgang mit KI in Zukunft für die meisten Berufe zur Voraussetzung wird. Zugleich müssten Schülerinnen und Schüler lernen, KI-Angaben zu hinterfragen und sich nicht zu stark auf die Assistenten zu verlassen.

Brüssel fordert die Mitgliedstaaten zudem auf, grundlegende Fähigkeiten wie Lesekompetenz, Mathematik und digitale Kenntnisse zur Priorität zu machen. In der aktuellen Pisa-Studie von Anfang September hatten Schülerinnen und Schüler in zahlreichen europäischen Ländern schlecht abgeschnitten, in Deutschland teils schlechter als je zuvor.

Quelle: ntv.de, AFP

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