Alles im BlickDoppelt knusprig! Ninjas neuer Airfryer aus Glas

Ninjas neuer Crispi DualZone setzt auf zwei Glasbehälter statt klassischer Garkörbe. Was die Heißluftfritteuse kann und für wen sie sich lohnt.
Pommes links, Hähnchen rechts – und beides kommt gleichzeitig heiß auf den Tisch. Heißluftfritteusen mit zwei Garkammern sind längst keine Seltenheit mehr. Doch Ninja bringt jetzt eine neue Variante ins Spiel: Der Ninja Crispi DualZone Glas Air Fryer kombiniert zwei transparente Glasbehälter mit acht Kochfunktionen. Das Besondere sind die PFAS-freien Glasbehälter, die statt der üblichen beschichteten Schubladen zum Einsatz kommen. So lässt sich das Essen während der Zubereitung beobachten, ohne ständig einen Korb herausziehen zu müssen. Klingt praktisch – aber was steckt dahinter?
Hinweis: Die Preise sind volatil und die Händler passen bisweilen auch die unverbindliche Preisempfehlung (UVP) an. Sollten sich die Preise von den hier angegebenen unterscheiden, haben die Händler sie nach Veröffentlichung des Artikels geändert.
Zwei Glasbehälter statt klassischer Garkörbe
Auf den ersten Blick fällt vor allem das Design auf. Der Ninja Crispi DualZone sieht etwas anders aus als die meisten Doppelkammer-Air-Fryer. Die beiden transparenten Glasbehälter fassen jeweils 3,8 Liter und bringen es zusammen auf 7,6 Liter Gesamtvolumen.
Fassungsvermögen: 7,6 Liter, aufgeteilt auf zweimal 3,8 Liter
Funktionen: 8 Kochprogramme
Behälter: PFAS-freies Glas
Reinigung: Glasbehälter spülmaschinengeeignet
Besonderheit: 2 Gerichte können zeitgleich fertig werden
Farbe: Stein-Gold
Pommes und Gemüse gleichzeitig? Genau dafür gibt es DualZone
Der größte Vorteil einer Heißluftfritteuse mit zwei Behältern liegt auf der Hand: Unterschiedliche Speisen lassen sich parallel zubereiten. Ninja setzt dafür auf drei Funktionen. Mit DualZone können beide Bereiche unabhängig voneinander genutzt werden. Match Cook übernimmt die gleichen Einstellungen für beide Behälter – praktisch, wenn eine größere Portion Pommes auf dem Speiseplan steht. Smart Finish stimmt unterschiedliche Garzeiten aufeinander ab, damit beide Gerichte gleichzeitig fertig sind. So muss die Beilage nicht erst warm gehalten werden, während das Hauptgericht noch vor sich hin brutzelt.
Schon über 500 Mal gekauft: So kommt die neue Ninja an
Obwohl der Crispi DualZone erst seit September auf dem Markt ist, scheint er bereits Interesse zu wecken. Laut Amazon wurde das Modell im vergangenen Monat mehr als 500 Mal gekauft. Auch erste Kundenbewertungen liegen vor. Aktuell erreicht die Heißluftfritteuse 4,3 von fünf Sternen bei 43 Rezensionen. Ein Käufer lobt beispielsweise das Design und bezeichnet die Heißluftfritteuse als "Super Gerät".
Allerdings ist die Bewertungsgrundlage noch recht klein. Wie sich die Glasbehälter und die Technik langfristig im Alltag schlagen, lässt sich daraus nicht zuverlässig ableiten.
Alternative: Philips kombiniert Heißluft mit Dampf
Wer statt Glasbehältern lieber zusätzliche Zubereitungsmöglichkeiten möchte, könnte sich den Philips Steam Airfryer 5000 (NA550/00) ansehen. Das Modell bietet mit neun Litern etwas mehr Platz als die Ninja. Die beiden Garkörbe fassen sechs beziehungsweise drei Liter. Damit lassen sich ebenfalls Hauptgericht und Beilage parallel zubereiten.
Der entscheidende Unterschied liegt aber in der Dampffunktion: Philips kombiniert Heißluft mit Wasserdampf. Dadurch sollen beispielsweise Fisch und Gemüse besonders schonend gegart werden, während die sogenannte RapidAir-Plus-Technologie knusprige Ergebnisse zaubern soll.
Insgesamt bietet der Philips-Airfryer zwölf Kochfunktionen. Dazu kommen eine SteamClean-Reinigungsfunktion und die Anbindung an die HomeID-App. Auch bei Amazon ist das Gerät gefragt: Laut Verkaufsanzeige wurde es im vergangenen Monat mehr als 800 Mal gekauft. Mit über 1.400 Kundenbewertungen gibt es zudem eine deutlich größere Erfahrungsbasis als beim neuen Ninja-Modell.

