Nordrhein-WestfalenEl Mala darf nach Traumdebüt auf nächsten FC-Einsatz hoffen

Mit seinem zweiten Ballkontakt rettet Malek El Mala dem 1. FC Köln einen Punkt und darf nun auch im Derby gegen Bayer Leverkusen auf einen Einsatz hoffen. Ein anderer Stürmer kehrt wohl zurück.
Köln (dpa/lnw) - Malek El Mala wird nach seinem Traumdebüt für den 1. FC Köln auch im rheinischen Nachbarschaftsduell gegen Bayer Leverkusen wieder im Kader stehen. "Malek hat sich nicht nur durch das Tor, sondern auch durch seine Leistung im Training verdient, im Kader zu bleiben", sagte Kölns Trainer René Wagner vor der Partie der Fußball-Bundesliga am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).
Die Aussichten des zwei Jahre älteren Bruders von Shootingstar Said El Mala auf einen Platz in der Startelf seien allerdings "ziemlich gering", erklärte Wagner auf Nachfrage. Malek El Mala hatte am vergangenen Wochenende beim 1. FC Union Berlin sein Bundesliga-Debüt für die Kölner gefeiert und kurz nach seiner Einwechslung mit seinem zweiten Ballkontakt zum 1:1-Endstand getroffen.
Ache vor Kader-Comeback
Ebenfalls noch kein Kandidat für die Startelf, aber wohl zurück im Kader wird derweil der zuletzt verletzte Ragnar Ache sein. Der Stürmer sei in dieser Woche "auf jeden Fall in einem besseren Zustand" als noch in der vergangenen und auf jeden Fall "eine Option für den Kader", sagte Wagner. "Wie wir uns dann am Ende entscheiden, das werden wir dann am Sonntag sehen."
Nach drei Niederlagen in den vergangenen vier Pflichtspielen wollen die Kölner die derzeitige Verunsicherung bei den Leverkusenern nutzen und ihre Heimstärke ausspielen. "Ich hoffe, dass wir von Anfang an Unsicherheit stiften können", sagte Wagner. "Ich glaube, wir haben eine Riesenchance, wenn wir von Beginn an mit Leidenschaft dagegenhalten."
"Gemeinsam können wir in diesem Stadion eine Wucht entwickeln, die jeder Mannschaft wehtun kann", meinte der 54-Jährige. Der FC wolle seine Serie vor eigenem Publikum unbedingt fortsetzen: "Wir sind zu Hause ungeschlagen und das soll so bleiben." Mit einem Heimsieg könnten die Kölner tabellarisch bis auf einen Punkt an den Luftlinie nur rund 20 Kilometer entfernten Rivalen heranrücken.