Politik

Nach Tod in Berliner HotelzimmerObduktion bei Aiwanger: Keine Anzeichen für Fremdverschulden

05.11.2026, 15:16 Uhr
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Hubert Aiwanger wurde am Mittwoch tot in einem Hotelzimmer in Berlin-Mitte aufgefunden. (Foto: IMAGO/Metodi Popow)

Bayerns stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister Aiwanger starb überraschend im Alter von nur 55 Jahren. Hinweise auf eine Straftat liegen nicht vor. Das ist auch das vorläufige Ergebnis der Obduktion.

Der bayerische Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger ist nach dem vorläufigen Ergebnis der Obduktion ohne Fremdverschulden gestorben. Das teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin nach der bisherigen rechtsmedizinischen Untersuchung des Leichnams mit.  Weitere gerichtsmedizinische Untersuchungen stehen demnach aber noch an.

Der 55-jährige Wirtschaftsminister Bayerns war am Mittwoch tot in einem Hotel in Berlin-Mitte gefunden worden. Tagsüber hatte er wegen gesundheitlicher Probleme nicht an der Eröffnung eines Hauptstadtbüros der Freien Wähler teilgenommen. Eigentlich sollte er dort als Bundesvorsitzender eine Rede halten. Später konnte Aiwanger nicht mehr erreicht werden. Am frühen Abend wurde er in seinem Hotelzimmer an der Friedrichstraße gefunden.

Die Berliner Staatsanwaltschaft und die Polizei führen ein sogenanntes Todesermittlungsverfahren durch, um die Todesursache zu klären. Es handele sich nicht um strafrechtliche Ermittlungen, betonte die Staatsanwaltschaft seit Mittwochabend. Daraus kann man schlussfolgern, dass keine Hinweise auf ein Verbrechen bei der Polizei vorliegen. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu aber nicht konkret äußern, sondern verwies auf die laufenden Untersuchungen.

Eine Mordkommission des Berliner Landeskriminalamtes war nach dem Fund der Leiche mit Experten der Spurensicherung in dem Hotel unterwegs, die Gerichtsmedizin wurde gerufen. Die Mordkommission ermittelte wegen der Bedeutung des Falls und um ein mögliches Fremdverschulden auszuschließen. 

Quelle: ntv.de, ses/lar/dpa

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