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"War nicht der Vorbildvater"Sohn Yaris war lange wütend auf Peter Maffay

04.11.2026, 16:59 Uhr
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Haben heutzutage ein gutes Verhältnis: Peter und Yaris Maffay. (Foto: IMAGO/EHL Media)

Als Kind muss Yaris Maffay oft auf seinen berühmten Vater verzichten. Nun erzählt er, wie sehr ihn die Abwesenheit von Peter Maffay belastete und weshalb zeitweise ein Freund die Rolle einer Vaterfigur übernahm.

Heute stehen Peter Maffay und sein Sohn Yaris nicht nur privat, sondern auch musikalisch Seite an Seite. Doch ihr Verhältnis war nicht immer so harmonisch. Besonders die Trennung des Rockmusikers von seiner damaligen Ehefrau Tania Spengler im Jahr 2015 hinterließ bei seinem Sohn Spuren. Im Interview mit dem Magazin "Bunte" spricht Yaris nun offen darüber, wie sehr er seinen Vater damals vermisste und weshalb er lange Zeit wütend auf ihn war.

"Das waren keine rosigen Zeiten", erinnert sich der heute 23-Jährige an die Trennung seiner Eltern. Er selbst war damals elf oder zwölf Jahre alt. Rückblickend kann er das Verhalten seines Vaters besser einordnen. "Mein Vater war auch nicht der Vorbildvater, aber er hat sein Bestes gegeben", sagt Yaris. Und räumt ein: "Das habe ich allerdings erst später verstanden. Damals habe ich es ihm eine Zeit lang richtig übel genommen."

Nach der Trennung blieb Yaris Makkay, so sein Künstlername, mit seiner Mutter auf Mallorca zurück. Die schwierige Situation habe die beiden besonders eng zusammengeschweißt. "Ich habe natürlich gesehen, wie schlecht es meiner Mutter ging, und habe sie beschützt, denn wir blieben ja allein auf der Finca zurück", erzählt er. "Diese intensive Zeit zu zweit hat uns ein Stückchen nähergebracht, und bis heute ist meine Mutter der wichtigste Mensch in meinem Leben."

Heute haben Vater und Sohn ein enges Verhältnis

Trotz der Enttäuschung über seinen Vater habe er sich nie zwischen seinen Eltern entscheiden wollen. "Ich werde weder dich weniger lieben, Papa, noch dich Mama", habe er ihnen damals versichert. Dass Peter Maffay häufig nicht zu Hause war, kannte Yaris allerdings schon aus der Zeit vor der Trennung. Der Musiker war beruflich viel unterwegs, was seinem Sohn zunehmend zu schaffen machte.

"Ich war oft sauer, weil er so wenig da war", gesteht der junge Sänger. Zwar habe sein Vater versucht, telefonisch Kontakt zu halten, doch das habe ihm als Kind nicht gereicht. "Er hat sich bemüht, aber als Kind weiß man das nicht zu schätzen. Da fehlt der Vater einfach." Während seiner Jugend fand Makkay deshalb auch außerhalb der Familie eine wichtige Bezugsperson. Sein Freund Sebastian habe in der Pubertät "oft auch die Rolle eines Vaters für mich übernommen".

Inzwischen haben Peter und Yaris Maffay ihre schwierige Vergangenheit hinter sich gelassen. Die beiden verstehen sich gut und teilen ihre Leidenschaft für die Musik. Auch das Familienleben hat sich verändert. Peter Maffay ist mittlerweile in fünfter Ehe mit Hendrikje Balsmeyer verheiratet. Gemeinsam haben sie Tochter Anouk.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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