Der TagSpott für Griechenlands Ex-Finanzminister nach Schließung des Parteikontos
Als damaliger Finanzminister hatte seine Regierung die Banken des Landes geschlossen - nun sorgt die Schließung des Kontos seiner Partei DiEm25 durch eine Brüsseler Bank für Spott für Yanis Varoufakis. "Unsere Bank in Brüssel hat das Konto gesperrt, auf das die kleinen Beiträge von Zehntausenden unserer Mitglieder aus ganz Europa eingezahlt werden - Geld, mit dem die Bewegung finanziert wird", erklärt Varoufakis, der Generalsekretär von DiEM25 ist, am Dienstag auf X. Dies sei "plötzlich" und "ohne Erklärung oder Vorwarnung" geschehen.
Kritiker von Varoufakis erinnern ihn im Internet umgehend an die Schließung der griechischen Banken im Juni 2015 auf dem Höhepunkt der griechischen Schuldenkrise. "Das nennt man Karma", schreibt ein Nutzer. "Warum schaffen Sie nicht eine Parallelwährung und umgehen das Bankensystem?", fragt ein anderer und bezog sich dabei auf einen von Varoufakis' eigenen Vorschlägen aus der Zeit. "Unverschämt. Man sollte ihnen wenigstens erlauben, 60 Euro pro Tag abzuheben", schreibt ein weiterer Nutzer unter Bezug auf den Betrag, den Griechen damals täglich abheben durften.