Die Zukunft von Matthias Seidl beim SK Rapid Wien ist offen. Der Vertrag des 25 Jahre alten Kapitäns läuft am 30. Juni 2027 aus, konkrete Verhandlungen über eine Verlängerung oder einen Wechsel gibt es nach Sky-Informationen bislang jedoch nicht. Seidl möchte die für seine weitere Karriere wichtige Entscheidung nicht überstürzen und sich bewusst Zeit lassen. Damit bleibt sowohl ein Verbleib in Hütteldorf als auch ein Abschied nach der Saison möglich. Für Rapid entsteht dennoch allmählich Handlungsdruck: Ohne eine Vertragsverlängerung könnte der österreichische Nationalspieler den Klub im kommenden Sommer ablösefrei verlassen. Bereits ab Januar dürfte Seidl mit interessierten Vereinen über einen Vertrag für die folgende Saison sprechen. Eine schnelle Festlegung ist derzeit aber nicht vorgesehen.
An Möglichkeiten dürfte es dem zentralen Mittelfeldspieler nicht mangeln. Nach Sky-Informationen gibt es erneut Interesse aus dem Ausland, darunter von Klubs aus der deutschen Bundesliga und der italienischen Serie A. Namen konkreter Vereine sind bislang nicht bekannt, auch fortgeschrittene Gespräche finden nicht statt. Seidl hat sich seit seinem Wechsel vom FC Blau-Weiß Linz im Sommer 2023 zu einer prägenden Figur bei Rapid entwickelt. Inzwischen stehen 158 Pflichtspiele für die Wiener in seiner Bilanz, in denen er 24 Tore erzielte und weitere 33 Treffer vorbereitete. Als Kapitän ist der beidfüßige Mittelfeldmann sportlich und innerhalb der Mannschaft von großer Bedeutung. Sein Profil aus Spielintelligenz, Laufstärke und Torgefahr macht ihn auch für Vereine aus größeren Ligen interessant. Rapid würde seinen Führungsspieler gerne halten und müsste für Planungssicherheit möglichst früh Klarheit erhalten. Seidl will sich bei seiner Entscheidung aber nicht drängen lassen: Noch ist keine Richtung vorgegeben, die kommenden Monate dürften über seine Zukunft entscheiden.

