Transfer-Ticker
5. November 2026
14:10 Uhr

Offiziell: Bayern bindet nächsten Campus-Hoffnungsträger bis 2030

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Noah Codjo-Evora hat seinen Vertrag bei Bayern München verlängert. (Foto: Imago)

Der FC Bayern hat die nächste Zukunftspersonalie am Campus geklärt und Noah Codjo-Evora langfristig gebunden. Der 19 Jahre alte Mittelstürmer verlängerte seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2030. Damit honorieren die Münchner die Entwicklung des Franzosen, der seit dieser Spielzeit fest zum Regionalliga-Kader der zweiten Mannschaft gehört. Unter Cheftrainer Dante hat sich der 1,94 Meter große Angreifer schnell als feste Größe etabliert. In seinen ersten elf Einsätzen der Regionalliga-Saison erzielte Codjo-Evora vier Treffer. Besonders auffällig war seine Serie, als er in vier Ligaspielen nacheinander erfolgreich war. Auch in der UEFA Youth League traf er beim Auftaktsieg gegen Bodö/Glimt. Mit der Verlängerung hält der FC Bayern einen körperlich starken und beweglichen Mittelstürmer im eigenen Nachwuchsbereich.

Codjo-Evora war im Sommer 2024 aus der Nachwuchsabteilung des französischen Zweitligisten FC Annecy nach München gewechselt. In seinen ersten beiden Jahren lief er überwiegend für die U19 auf, sammelte aber schon in der vergangenen Saison erste Minuten bei den Amateuren. Im Sommer wurde er dauerhaft in die zweite Mannschaft befördert. Eine Fraktur der Mittelhandknochen bremste ihn während der Vorbereitung zunächst aus, nach seiner Rückkehr fand der Rechtsfuß jedoch schnell seinen Rhythmus. Seine Leistungen rückten ihn inzwischen auch näher an den Profibereich: Anfang November wurde Codjo-Evora über die B-Liste für den Champions-League-Kader des deutschen Rekordmeisters gemeldet. Ein Pflichtspieldebüt bei der ersten Mannschaft steht noch aus, die langfristige Bindung zeigt jedoch, dass die Verantwortlichen ihm weitere Entwicklungsschritte zutrauen. Zunächst soll Codjo-Evora unter Dante regelmäßig im Männerfußball spielen und sich in der Regionalliga weiter stabilisieren. Der neue Vertrag gibt beiden Seiten dafür reichlich Zeit.

13:00 Uhr

Offiziell: Barça bindet seinen Kapitän bis 2030

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Raphinha hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Der FC Barcelona hat eine seiner wichtigsten Personalien langfristig geklärt: Raphinha bleibt den Katalanen bis zum 30. Juni 2030 erhalten. Der Kapitän unterschrieb am Donnerstag die vorzeitige Verlängerung seines ursprünglich bis 2028 gültigen Vertrags. Damit bestätigte der Klub, was Sky und der ntv-Transfer-Ticker bereits angekündigt hatten. Der neue Kontrakt belohnt eine außergewöhnliche Entwicklung. Raphinha präsentiert sich derzeit in der wohl besten Form seiner Karriere und steht nach zehn Einsätzen in La Liga bei 15 Treffern. In der Champions League kamen in drei Partien vier Tore hinzu. Beim 3:0 gegen Aston Villa unterstrich der Brasilianer seine Bedeutung am Dienstag mit einem Doppelpack. Insgesamt bringt es der 29-Jährige auf 94 Tore in 190 Pflichtspielen für Barcelona.

Raphinha war 2022 von Leeds United nach Barcelona gewechselt, benötigte bei den Katalanen aber zunächst Zeit für den endgültigen Durchbruch. Dieser gelang ihm unter Hansi Flick. In der Saison 2024/25 erzielte der Offensivspieler 18 Ligatore und wurde mit 13 Treffern geteilter Torschützenkönig der Champions League. Dass Flick für seine Karriere eine entscheidende Rolle spielte, hatte Raphinha selbst hervorgehoben: Vor dessen Amtsantritt habe er über einen Abschied nachgedacht, der deutsche Trainer habe ihn jedoch umgestimmt. Mittlerweile führt der 43-malige brasilianische Nationalspieler die Mannschaft als Kapitän an und bildet mit Lamine Yamal ein herausragendes Offensivduo. Seine Titelsammlung kann sich ebenfalls sehen lassen: Mit Barcelona gewann Raphinha bislang dreimal die spanische Meisterschaft, dreimal den Supercup und einmal die Copa del Rey. Ein großer Triumph fehlt ihm im Trikot der Blaugrana noch. Nach dem Halbfinal-Aus 2025 bleibt der Gewinn der Champions League das erklärte Ziel – und dafür hat Raphinha nun bis 2030 Zeit.

11:45 Uhr

Offiziell: Eintracht macht Eigengewächs Scheller zum Profi

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Niklas Scheller hat seinen ersten Profivertrag unterschrieben. (Foto: Imago)

Eintracht Frankfurt hat das nächste Talent aus dem eigenen Nachwuchs an den Profibereich herangeführt. U19-Nationalspieler Niklas Scheller hat bei den Hessen seinen ersten Lizenzspielervertrag unterschrieben. Angaben zur Laufzeit machte die Eintracht nicht. Der 18 Jahre alte Innenverteidiger trägt seit 2018 den Adler auf der Brust und durchlief seit der U11 sämtliche Ausbildungsstufen am Riederwald. Im Sommer rückte Scheller, obwohl er weiterhin für die U19 spielberechtigt wäre, vorzeitig in die U21 auf. Dort gehört der Linksfuß in der laufenden Regionalliga-Südwest-Saison zum Stammpersonal und hat sich schnell an das höhere Spieltempo sowie die körperlichen Anforderungen im Männerfußball gewöhnt. Während der Sommervorbereitung durfte das Eigengewächs zudem mit den Profis ins Trainingslager nach Grassau reisen und sich im Umfeld der ersten Mannschaft präsentieren.

Seine Entwicklung hatte zwischenzeitlich einen Rückschlag erlitten: Bei der U17-Weltmeisterschaft 2025 musste Scheller das Turnier wegen einer Hüftverletzung vorzeitig beenden. Nach der Reha arbeitete er sich zurück und etablierte sich bei Frankfurts Zweitvertretung. Inzwischen gehört der Verteidiger auch zum Aufgebot der deutschen U19-Nationalmannschaft. Sportdirektor Timmo Hardung bezeichnete Scheller als Jungen aus der Region und als Paradebeispiel für die Ausbildungsphilosophie des Nachwuchsleistungszentrums. Die U21 soll ihm weiterhin regelmäßige Einsatzzeit auf hohem Niveau ermöglichen, damit er schrittweise an die Anforderungen der Profis herangeführt wird. NLZ-Leiter Alexander Richter hob hervor, wie schnell Scheller im Männerfußball Verantwortung übernommen und sich an Tempo und Zweikampfhärte angepasst habe. Mit dem Profivertrag honoriert die Eintracht diese Entwicklung und zeigt dem Eigengewächs eine klare Perspektive auf. Wann Scheller dauerhaft zum Bundesligakader stößt, ließ der Verein offen.

11:31 Uhr

Offiziell: Ronaldo sagt Portugal nach 23 Jahren ade

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Cristiano Ronaldo hat seine Karriere in der Nationalmannschaft beendet. (Foto: Imago)

Cristiano Ronaldo hat seine außergewöhnliche Laufbahn in der portugiesischen Nationalmannschaft beendet. Der 41-Jährige gab seinen Abschied nach 234 Länderspielen bekannt und schließt damit eines der prägendsten Kapitel der internationalen Fußballgeschichte. Ronaldo hatte am 20. August 2003 im Alter von 18 Jahren gegen Kasachstan sein Debüt für die Seleção gefeiert. Mehr als 23 Jahre später verabschiedet er sich als weltweiter Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze des Männerfußballs. In seinen 234 Partien erzielte der Angreifer 146 Tore. Er war über viele Jahre Kapitän, Fixpunkt und Gesicht der portugiesischen Auswahl. Sein letztes Länderspiel bestritt Ronaldo im September 2026 gegen Wales. Die Entscheidung betrifft ausschließlich seine Karriere in der Nationalmannschaft; auf Vereinsebene steht der fünfmalige Ballon-d’Or-Gewinner weiterhin bei Al-Nassr in Saudi-Arabien unter Vertrag.

Der größte Erfolg im Nationaltrikot gelang Ronaldo bei der Europameisterschaft 2016 in Frankreich. Nach einer im Finale gegen den Gastgeber erlittenen Verletzung unterstützte er seine Mannschaft von der Seitenlinie, ehe Portugal durch ein 1:0 nach Verlängerung erstmals Europameister wurde. Hinzu kamen die Triumphe in der Nations League 2019 und 2025. Ronaldo nahm an sechs Weltmeisterschaften und sechs Europameisterschaften teil und erzielte über 23 Kalenderjahre hinweg mindestens ein Länderspieltor. 2023 wurde er gegen Liechtenstein alleiniger Weltrekordhalter bei den Einsätzen, wenig später absolvierte er als erster männlicher Profi sein 200. Länderspiel. Auch den zuvor von Ali Daei gehaltenen Torrekord hatte der Superstar bereits 2021 überboten. Mit seinem Abschied endet nun eine Ära, die den portugiesischen Fußball sportlich und international nachhaltig geprägt hat. Ob der Verband noch ein gesondertes Abschiedsspiel oder eine offizielle Ehrung plant, ist bislang nicht bekannt.

11:30 Uhr

Das ist Klopps DFB-Kader - diese Spieler fehlen

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Jürgen Klopp hat seinen DFB-Kader benannt. (Foto: IMAGO/Nico Herbertz)

Jürgen Klopp hat seinen 24 Spieler umfassenden Kader für die abschließenden Nations-League-Partien in Serbien und gegen die Niederlande benannt. Wie von Sky und im ntv-Transfer-Ticker berichtet, kehrt Niclas Füllkrug nach mehr als einem Jahr in die Nationalmannschaft zurück. Der 33-Jährige überzeugte bei Werder Bremen mit zwölf Toren in zehn Pflichtspielen und soll der zuletzt wenig durchschlagskräftigen DFB-Offensive zusätzliche Präsenz verleihen. Ebenfalls dabei ist Said El Mala vom 1. FC Köln. Für die größte Überraschung sorgt jedoch Wael Mohya: Der erst 17 Jahre alte Offensivspieler von Borussia Mönchengladbach ist der einzige Neuling im Aufgebot. Finn Jeltsch und Brajan Gruda warten ebenfalls auf ihr erstes A-Länderspiel, gehörten allerdings schon zu Klopps vorherigem XXL-Kader. Marc-André ter Stegen geht als Nummer eins in die beiden Begegnungen.

Nicht berücksichtigt wurden unter anderem Nick Woltemade und Karim Adeyemi. Paris Brunner verpasste die Nominierung knapp: Der Angreifer der AS Monaco wurde nach Sky-Informationen intensiv diskutiert, muss aber weiter auf einen Platz im A-Kader warten. Vom vorherigen, auf zwei Lehrgänge verteilten 44-Mann-Aufgebot fehlen diesmal insgesamt 22 Spieler. Neben sportlich aussortierten Kandidaten wie David Raum, Ridle Baku, Nadiem Amiri oder Anton Stach stehen Klopp mehrere Profis verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Dazu gehören Serge Gnabry, Jamal Musiala, Josha Vagnoman und Kevin Schade, der an einer Schulterverletzung laboriert. Auch Finn Dahmen und Noah Atubolu sind nicht mehr dabei, weil Klopp sein Torhüteraufgebot auf ter Stegen, Alexander Nübel und Jonas Urbig reduziert hat. Deutschland tritt am 13. November in Belgrad gegen Serbien an und empfängt drei Tage später die Niederlande in Berlin. Dabei geht es um den Einzug ins Viertelfinale und die Vermeidung des Abstiegs aus der höchsten Nations-League-Spielklasse.

Der vollständige DFB-Kader

Tor: Alexander Nübel, Marc-André ter Stegen, Jonas Urbig

Abwehr: Waldemar Anton, Nathaniel Brown, Finn Jeltsch, Maximilian Mittelstädt, Nico Schlotterbeck, Jonathan Tah, Malick Thiaw, Philipp Treu

Mittelfeld: Tom Bischof, Said El Mala, Brajan Gruda, Lennart Karl, Joshua Kimmich, Wael Mohya, Felix Nmecha, Aleksandar Pavlović, Derry Scherhant, Florian Wirtz

Angriff: Younes Ebnoutalib, Niclas Füllkrug, Kai Havertz

Im Vergleich zum vorherigen Aufgebot nicht dabei

Finn Dahmen, Noah Atubolu, Hennes Behrens, Yann Aurel Bisseck, Max Rosenfelder, Josha Vagnoman (verletzt), Nadiem Amiri, Bambasé Conté, Yannik Engelhardt, Chris Führich, Serge Gnabry (verletzt), Jamal Musiala (verletzt), Kevin Schade (Schulterverletzung), Anton Stach, Ridle Baku, David Raum, Mika Baur, Karim Adeyemi, Vitaly Janelt, Felix Keidel, Nick Woltemade und Jonathan Burkardt.

09:13 Uhr

Neuer Vertrag in Arbeit: Aston Villa will Emery wohl langfristig binden

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Unai Emery soll wohl bei Aston Villa verlängern. (Foto: Imago)

Aston Villa stellt die Weichen für eine langfristigere Zusammenarbeit mit Unai Emery. Wie die „BBC“ berichtet, befinden sich die Villans mit ihrem Trainer in fortgeschrittenen Gesprächen über einen neuen Vertrag. Eine Unterschrift soll noch nicht erfolgt sein, beide Seiten haben sich jedoch bereits über die sportliche Ausrichtung des Klubs ausgetauscht. Aston Villa bestätigte nach einem Treffen von Emery mit Klubchef Nassef Sawiris sowie der sportlichen Führung eine klare gemeinsame Perspektive über das Jahr 2029 hinaus. Bis dahin besitzt das aktuelle Arbeitspapier des 55 Jahre alten Spaniers ohnehin noch Gültigkeit. Eine erneute Verlängerung wäre daher kein Schritt unter Zeitdruck, sondern ein deutliches Bekenntnis zum Trainer. Zugleich könnte Villa damit Spekulationen um einen Wechsel zu Manchester United ausbremsen. Emery war zuletzt als Kandidat bei den Red Devils genannt worden, sollte es dort zu einem Trainerwechsel kommen.

Der frühere Coach des FC Sevilla, von Paris Saint-Germain, des FC Arsenal und des FC Villarreal steht seit Oktober 2022 bei Aston Villa an der Seitenlinie und hat den Klub seitdem sportlich auf eine neue Stufe gehoben. Unter Emery kehrten die Villans nach mehr als vier Jahrzehnten in die Königsklasse zurück und etablierten sich wieder im Kreis der englischen Spitzenmannschaften. Auch in der laufenden Champions-League-Saison ist Villa vertreten und liegt dort auf dem starken sechsten Platz. Emery besitzt im Klub großen Einfluss auf die sportliche Ausrichtung und genießt bei den Verantwortlichen hohes Ansehen. Eine Verlängerung über 2029 hinaus würde diesen Kurs absichern und dem Trainer die Möglichkeit geben, das aufgebaute Projekt weiterzuführen. Noch ist der neue Kontrakt nicht unterzeichnet. Nach dem positiven Austausch deutet derzeit aber vieles darauf hin, dass Aston Villa und Emery ihre Zusammenarbeit noch einmal ausdehnen werden.

09:00 Uhr

Offiziell: Bayern bindet seinen Weltfußballer

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Harry Kane hat seinen Vertrag beim FC Bayern verlängert. (Foto: Imago)

Harry Kane bleibt dem FC Bayern München langfristig erhalten. Der deutsche Rekordmeister hat den ursprünglich bis zum 30. Juni 2027 laufenden Vertrag mit seinem Torjäger vorzeitig um zwei Jahre bis 2029 verlängert. Sky und der ntv-Transfer-Ticker hatten bereits über den bevorstehenden Abschluss berichtet, nun ist die Unterschrift gesetzt. „Ich fühle mich beim FC Bayern wie zuhause“, erklärte Kane, der den Verein, die Fans und die Stadt München ebenso hervorhob wie Trainer Vincent Kompany und seine Mannschaftskollegen. Auch seine Familie sei in München sehr glücklich. Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft machte zugleich deutlich, dass er mit den Bayern noch weitere Titel gewinnen wolle.

Kane war im August 2023 für eine Ablöse im dreistelligen Millionenbereich von Tottenham Hotspur nach München gewechselt. Zweifel an der enormen Investition räumte der Mittelstürmer mit Toren, Vorlagen und Titeln schnell aus. Nach seiner zunächst noch titellosen Premierensaison gewann er mit dem FC Bayern die deutsche Meisterschaft und krönte seine herausragende Spielzeit 2025/26 schließlich mit dem Ballon d’Or. Für die Münchner ist die Verlängerung deshalb weit mehr als eine gewöhnliche Personalentscheidung: Sie bindet den sportlichen Fixpunkt der Offensive und schafft Planungssicherheit über die laufende Saison hinaus. Präsident Herbert Hainer bezeichnete die Unterschrift als besonderen Moment für den Verein. Sportvorstand Max Eberl sieht darin zudem ein klares Signal, dass beim FC Bayern weiterhin die größten Ziele verfolgt werden. Der Weltfußballer soll auch in den kommenden Jahren das Gesicht der Mannschaft sein und den nächsten Anlauf auf den Champions-League-Titel anführen - vielleicht auch dann schon in der laufenden Saison. Gegen Atletico Madrid konnten die Bayern jüngst mit 2:0 gewinnen.

18:51 Uhr

Offiziell: Vom Nagelsmann-Assistenten zum Kasımpaşa-Chef

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Alfred Schreuder hat einen neuen Job gefunden. (Foto: Imago)

Alfred Schreuder kehrt auf die Cheftrainerbank zurück und übernimmt Kasımpaşa Istanbul. Der türkische Erstligist bestätigte am Mittwochabend die Verpflichtung des 54 Jahre alten Niederländers, der einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison unterschrieben hat. Schreuder folgt bei dem Istanbuler Klub auf Emre Belözoğlu, der Kasımpaşa verlassen und das Traineramt bei Fenerbahçe übernommen hatte. Sein neuer Arbeitgeber belegt mit 17 Punkten den fünften Platz der Süper Lig und liegt damit einen Zähler vor Fenerbahçe. Für Schreuder ist die Aufgabe am Bosporus die Rückkehr in den Vereinsfußball, nachdem er bei der Weltmeisterschaft als Assistent von Bundestrainer Julian Nagelsmann gearbeitet hatte. Die beiden kennen sich bereits aus ihrer gemeinsamen Zeit bei der TSG Hoffenheim. Dort war Schreuder zunächst Nagelsmanns Assistent und von Juli 2019 bis Juni 2020 als Cheftrainer verantwortlich.

Der frühere Mittelfeldspieler bringt Erfahrung aus mehreren Ländern und von namhaften europäischen Klubs mit. Seine Trainerlaufbahn begann Schreuder als Assistent bei Vitesse Arnheim, anschließend arbeitete er unter anderem beim FC Twente, bei Ajax Amsterdam und beim FC Barcelona. Als Cheftrainer führte er den FC Brügge 2022 zur belgischen Meisterschaft, ehe er zu Ajax zurückkehrte und dort die Nachfolge von Erik ten Hag antrat. Später zog es Schreuder in den Nahen Osten: In den Vereinigten Arabischen Emiraten betreute er Al-Ain und Al-Nasr, seine letzte Station als Klubtrainer war Al-Diriyah in Saudi-Arabien. Nun soll er Kasımpaşa in der oberen Tabellenhälfte stabilisieren und den guten Saisonstart fortführen. Der Klub würdigte bei der Präsentation sowohl Schreuders Meistertitel mit Brügge als auch die nationalen Pokalerfolge, an denen er als Assistent von Ajax und Barcelona beteiligt war. Mit der kurzen Vertragslaufzeit bis zum Saisonende bleiben beide Seiten zunächst flexibel.

17:00 Uhr

Schmidt-Nachfolge: Rückt dieser interne Kandidat in den Fokus?

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Patrick Mayer könnte die Nachfolge von Frank Schmidt bei Heidenheim übernehmen. (Foto: Imago)

Beim 1. FC Heidenheim beginnt nach der angekündigten Abschiedssaison von Frank Schmidt die Suche nach einem neuen Cheftrainer. Einer der Namen, die dabei in den internen Überlegungen auftauchen dürften, ist Patrick Mayer. Der 38-Jährige arbeitet seit 2022 wieder für den FCH, trainiert aktuell die U19 sowie die neu geschaffene U21 und leitet den Leistungsbereich von der U16 bis zur U19. Eine Entscheidung über Schmidts Nachfolge ist nicht gefallen, konkrete Gespräche mit Mayer sind ebenfalls nicht bekannt. Sein Profil würde jedoch zur Heidenheimer Linie passen: Mayer kennt den Verein, seine Strukturen und die sportliche Philosophie aus unterschiedlichen Perspektiven. Schon als Spieler stand der frühere Mittelstürmer insgesamt 111-mal für den FCH auf dem Platz, erzielte 42 Tore und bereitete 17 weitere Treffer vor. In der Saison 2010/11 wurde er mit 19 Toren Torschützenkönig der 3. Liga.

Auch seine Trainerlaufbahn ist eng mit der Ostalb verbunden. Nach ersten Schritten als Spielertrainer beim SV Beuren kehrte Mayer im Sommer 2022 nach Heidenheim zurück und übernahm zunächst die U17. Drei Jahre später rückte er zur U19 auf, seit dieser Saison betreut er zusätzlich die U21 in der neuen DFL-Nachwuchsliga. Mayer hat betont, wie stark ihn Schmidt während der gemeinsamen Zeit geprägt habe und dass der FCH für ihn zu einer zweiten Heimat geworden sei. Diese Kenntnis der besonderen Heidenheimer Klub-DNA könnte bei der Nachfolgersuche für ihn sprechen. Allerdings wäre der Sprung aus dem Nachwuchsbereich direkt auf die Profibank eine große Beförderung. Zudem müsste die für den Profifußball erforderliche Lizenzfrage geklärt sein. Vorstandschef Holger Sanwald will die durch Schmidts frühe Entscheidung gewonnene Zeit für eine sorgfältige Suche nutzen. Mayer dürfte dabei zumindest als interne Möglichkeit geprüft werden, während auch externe Kandidaten in den Fokus rücken können.

16:57 Uhr

Exklusiv: Klopp plant Füllkrug-Comeback – Brunner muss warten

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Niclas Füllkrug wird aller Voraussicht nach von Jürgen Klopp nominiert werden. (Foto: Imago)

Niclas Füllkrug steht vor der Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft. Nach Sky-Informationen plant Bundestrainer Jürgen Klopp, den 33 Jahre alten Angreifer von Werder Bremen für die Nations-League-Spiele gegen Serbien und die Niederlande zu nominieren. Sollte bis zur Bekanntgabe des Aufgebots am Donnerstag gegen 11.30 Uhr nichts Außergewöhnliches mehr passieren, soll Füllkrug zum Kader gehören. Zuletzt hatte Klopp die Fragen nach dem Torjäger markig beantwortet: „Niclas Füllkrug ist 33. Das ist nicht meine Schuld!“ Gleichzeitig erkannte er an, dass Füllkrug Tore wie am Fließband erzielt. Zwölf Treffer in zehn Pflichtspielen und seine Rolle als Führungsspieler haben den Ausschlag offenbar gegeben. Zudem wartet die DFB-Elf nach vier Partien unter Klopp noch auf ihr erstes Tor durch einen Mittelstürmer. Gegen den Abstieg aus der Nations League setzt Klopp deshalb wohl auf einen bewährten Torjäger.

Füllkrug traf beim 2:0 gegen die TSG Hoffenheim im siebten Spiel nacheinander und stellte damit einen Werder-Rekord von Rudi Völler aus der Saison 1982/83 ein. Für Deutschland erzielte er bislang 14 Tore in 24 Länderspielen, sein letzter Einsatz datiert vom 0:2 gegen Frankreich im Juni 2025. Am 13. November könnte er in Belgrad gegen Serbien sein Comeback feiern. Gute Aussichten auf eine erneute Berufung besitzt nach Sky-Informationen auch Younes Ebnoutalib. Der Angreifer von Eintracht Frankfurt bestätigte nach seinen ersten beiden Länderspielen mit sechs Bundesliga-Toren seine starke Form. Kai Havertz dürfte ebenfalls eingeplant sein. Gedulden muss sich dagegen Paris Brunner: Eine Nominierung des 20-Jährigen von der AS Monaco wurde intensiv diskutiert, nach acht Treffern in elf Pflichtspielen reichte es diesmal aber wohl nicht. In der aktuellen Hierarchie liegt Füllkrug vor Brunner, dessen Leistungen ihn einer erstmaligen Berufung dennoch deutlich nähergebracht haben.

13:23 Uhr

Offiziell: Lausanne holt seinen Aufstiegshelden zurück

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Ludovic Magnin ist neuer Trainer von Lausanne Sport. (Foto: Imago)

Nur einen Tag nach der Trennung von Luka Elsner hat der FC Lausanne-Sport dessen Nachfolger präsentiert: Ludovic Magnin kehrt mit sofortiger Wirkung auf die Trainerbank des Schweizer Erstligisten zurück. Der 47 Jahre alte Waadtländer unterschrieb einen Vertrag bis zum 30. Juni 2028 und übernimmt die Mannschaft in schwieriger Lage. Nach zwölf Spieltagen steht Lausanne mit sechs Punkten am Tabellenende der Super League, der Rückstand auf den Vorletzten Grasshopper Club Zürich beträgt vier Zähler. Für die Vereinsführung besitzt der Klassenerhalt deshalb oberste Priorität. Dabei setzt der Klub auf einen Trainer, der das Umfeld, die Abläufe und die Erwartungen an der Tuilière bestens kennt. Magnin folgt auf Elsner, dessen im Sommer begonnene Amtszeit nach dem misslungenen Saisonstart und der spektakulären 4:5-Niederlage gegen den FC Thun trotz einer zwischenzeitlichen 4:1-Führung vorzeitig beendet worden war.

Für Magnin ist es bereits die zweite Amtszeit bei seinem Heimatverein. Zwischen 2022 und 2025 führte der frühere Schweizer Nationalspieler Lausanne zunächst zurück in die Super League, sicherte in der folgenden Saison den Klassenerhalt und erreichte 2025 erstmals seit 15 Jahren wieder einen europäischen Wettbewerb. Nach 123 Pflichtspielen verließ er den Klub im Sommer 2025 in Richtung FC Basel. Dort endete seine Tätigkeit im Januar 2026 nach 33 Partien, seither war der langjährige Bundesliga-Profi ohne Trainerposten. Als Spieler hatte Magnin unter anderem für Werder Bremen und den VfB Stuttgart auf dem Platz gestanden und mit beiden Klubs die deutsche Meisterschaft gewonnen. Nun soll er in Lausanne erneut eine Wende einleiten. Der Auftrag fällt dieses Mal deutlich akuter aus: Magnin muss einer verunsicherten Mannschaft schnell Stabilität verleihen, den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen und verhindern, dass der Traditionsverein frühzeitig den Anschluss verliert.

13:14 Uhr

Offiziell: Fürth belohnt Bansés starkes Comeback

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Sacha Bansé hat seinen Vertrag in Fürth verlängert. (Foto: Imago)

Die SpVgg Greuther Fürth hat den Vertrag mit Sacha Bansé vorzeitig verlängert und damit einen Leistungsträger langfristig gebunden. Das ursprünglich am Saisonende auslaufende Arbeitspapier des 25 Jahre alten Mittelfeldspielers gilt bis zum 30. Juni 2029. Darüber hinaus sicherte sich das Kleeblatt eine Option auf eine weitere Saison. Bansé gehört in der laufenden Spielzeit nach zehn Einsätzen zu den konstantesten Fürthern und stand bislang in jeder Partie in der Startelf. Dabei überzeugt der Nationalspieler Burkina Fasos vor allem mit seiner Physis, Laufstärke und Bereitschaft, defensiv Räume zu schließen und zusätzliche Wege zu übernehmen. Geschäftsführer Sport Daniel Meyer bezeichnete den Sechser als wichtige Säule im Mannschaftsgefüge. Für Trainer Heiko Vogel ist Bansé ein Spieler, den sich jeder Coach wünsche: Auch ohne ständig im Mittelpunkt zu stehen, besitze er für das Team eine enorme Bedeutung.

Die Vertragsverlängerung ist zugleich die Belohnung für ein bemerkenswertes Comeback. Bansé war im Sommer 2024 von Standard Lüttich nach Fürth gewechselt und kam in seiner ersten Saison auf 21 Einsätze in der 2. Bundesliga. Anschließend warfen ihn anhaltende Knieprobleme weit zurück. Nach zwei Operationen bestritt er in der gesamten Spielzeit 2025/26 lediglich eine Ligapartie. Der Verein hielt dennoch an ihm fest und gab dem Mittelfeldspieler die notwendige Zeit für seine Rückkehr. Dieses Vertrauen zahlt Bansé nun mit starken Leistungen zurück. Der in Belgien geborene Nationalspieler erklärte, die Unterstützung nach seiner langen Verletzung sei keineswegs selbstverständlich gewesen. In Fürth fühle er sich wie in einer großen Familie und wolle dem Klub die Wertschätzung mit vollem Einsatz zurückgeben. Mit der Verlängerung setzt das Kleeblatt auf Kontinuität im Zentrum: Bansé soll auch künftig mit Mentalität, Zweikampfstärke und Laufleistung das Fürther Spiel prägen.

13:10 Uhr

Maza nennt seine Traumklubs – Bayer hat einen klaren Plan

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Ibrahim Maza steht bis 2030 in Leverkusen unter Vertrag. (Foto: Imago)

Ibrahim Maza hat aus seinen langfristigen Ambitionen keinen Hehl gemacht. Im gemeinsamen Interview von RTL/ntv und Sky wurde der 20-Jährige auf Paris Saint-Germain angesprochen und bezeichnete einen späteren Wechsel zu einem Klub dieser Größenordnung als großen Traum. PSG gehöre für ihn ebenso zu den besten Adressen der Welt wie Real Madrid, der FC Barcelona und der FC Arsenal. Seine Aussagen sind allerdings nicht als Ankündigung eines Abschieds von Bayer 04 Leverkusen zu verstehen. Maza betonte vielmehr, dass viele Fußballer darauf hinarbeiteten, eines Tages für einen solchen Verein aufzulaufen. Der algerische Nationalspieler verfolgt große persönliche Ziele: Er möchte die Champions League gewinnen, zu den besten Spielern der Welt gehören und um den Ballon d’Or kämpfen. Bei der Werkself besitzt der gebürtige Berliner noch einen Vertrag bis 2030.

Mazas Entwicklung ist auch europäischen Topklubs nicht verborgen geblieben. Nach Sky-Informationen hat Paris Saint-Germain bereits bei der Spielerseite vorgefühlt und beobachtet seine Situation. Ein Wechsel im Winter gilt jedoch als unwahrscheinlich, im kommenden Sommer dürfte der offensive Mittelfeldspieler einen großen Markt besitzen. Bayer will einem Transferpoker frühzeitig entgegenwirken und den Vertrag vorzeitig verlängern. Dabei soll auch Mazas Gehalt deutlich angehoben werden. Der 20-Jährige fühlt sich in Leverkusen sehr wohl und kann sich eine Verlängerung vorstellen, die Gespräche sollen zeitnah intensiviert werden. Sportlich hat er seinen Stellenwert weiter gesteigert: In seinen ersten zwölf Pflichtspielen der Saison gelangen ihm vier Tore und drei Vorlagen. Damit ist Maza längst mehr als ein Perspektivspieler. Seine Schwärmerei für Europas Schwergewichte zeigt dennoch, wohin seine Karriere führen soll – während Leverkusen alles daransetzt, den Unterschiedsspieler möglichst lange im Rheinland zu halten.

13:00 Uhr

Offiziell: Salzburg macht bei Zabransky Nägel mit Köpfen

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Valentin Zabransky hat seinen Vertrag verlängert. (Foto: Imago)

Der FC Red Bull Salzburg hat den Vertrag mit Valentin Zabransky vorzeitig bis zum 30. Juni 2030 verlängert. Zabranskys bisheriges Arbeitspapier war noch bis 2029 gültig, nach seinem rasanten Aufstieg erhält er nun einen um ein weiteres Jahr verlängerten Vertrag. Der 1,93 Meter große Wiener gehört in seiner ersten vollständigen Saison bei den Profis auf Anhieb zum Stammpersonal und entwickelte sich zu einer Konstante in der Salzburger Defensive. In der laufenden Spielzeit absolvierte er bereits 17 Pflichtspiele für die Mannschaft von Trainer Danny Röhl. Seine Leistungen blieben auch dem österreichischen Verband nicht verborgen: Zabransky schaffte den Sprung in die U21-Auswahl und stand für das A-Nationalteam bereits auf Abruf bereit.

Der beidfüßige Innenverteidiger wechselte Anfang 2021 aus dem Nachwuchs des FC Stadlau in die Red-Bull-Akademie und durchlief dort die Mannschaften von der U15 bis zur U18. Anschließend sammelte er beim FC Liefering erste Erfahrungen im Erwachsenenfußball und kam für das Kooperationsteam auf 28 Einsätze in der 2. Liga. Im Februar 2025 erhielt Zabransky seinen ersten langfristigen Vertrag in Salzburg, ehe er im Sommer 2026 dauerhaft in den Profikader aufrückte. Sein Pflichtspieldebüt für die erste Mannschaft feierte er im österreichischen Pokal, wenig später etablierte er sich auch in der Bundesliga und auf internationaler Bühne. Salzburg honoriert diese Entwicklung nun frühzeitig und sichert sich die Dienste eines der auffälligsten heimischen Abwehrtalente für vier weitere Jahre. Zabransky verbindet körperliche Präsenz mit Ruhe im Spielaufbau und kann durch seine Beidfüßigkeit auf beiden Positionen in der Innenverteidigung eingesetzt werden. Die Verlängerung ist zugleich ein weiteres Signal für den Salzburger Weg, junge Spieler aus der eigenen Akademie über Liefering an die Profis heranzuführen.

11:00 Uhr

Offiziell: Fonseca verlässt Lyon – Sporting zahlt Millionen

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Paulo Fonseca ist nicht länger Trainer von Olympique Lyon. (Foto: Imago)

Paulo Fonseca verlässt Olympique Lyon und steht unmittelbar vor einem Engagement bei Sporting Lissabon. OL gab am Mittwoch offiziell bekannt, den 53 Jahre alten Portugiesen von seinen Aufgaben freigestellt zu haben. Fonseca hatte die Vereinsführung zuvor darüber informiert, dass er das Angebot aus seiner Heimat annehmen und Lyon während der laufenden Saison verlassen möchte. Der französische Klub erklärte, diese unerwartete Entscheidung und deren Zeitpunkt zu bedauern. Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit sei nach dem klaren Wechselwunsch jedoch nicht mehr sinnvoll gewesen. Fonsecas Vertrag in Lyon wäre noch bis zum 30. Juni 2027 gelaufen. Sporting zahlt für die vorzeitige Auflösung eine Entschädigung in Höhe von fünf Millionen Euro. Der Klub aus Lissabon hat den Trainer noch nicht selbst präsentiert, durch die Mitteilung aus Lyon ist der bevorstehende Wechsel aber praktisch bestätigt.

Fonseca hatte Olympique Lyon im Januar 2025 übernommen und die Mannschaft trotz der schwierigen finanziellen Situation wieder in die französische Spitzengruppe geführt. In der laufenden Saison liegt OL auf Rang drei und damit nur drei Punkte hinter Meister Paris Saint-Germain. Insgesamt betreute der Portugiese die Mannschaft in 83 Pflichtspielen. Bis zur nächsten Länderspielpause übernimmt zunächst der bisherige Co-Trainer Jorge Maciel, während die Verantwortlichen nach einer dauerhaften Lösung suchen. In Lissabon folgt Fonseca auf Rui Borges, von dem sich Sporting am Sonntag getrennt hatte. Für den früheren Trainer der AS Rom, der AC Mailand, des OSC Lille und von Schachtar Donezk bedeutet der Wechsel die Rückkehr in seine Heimat. Dort hatte er unter anderem den FC Porto und Sporting Braga betreut. Mit Braga gewann er 2016 den portugiesischen Pokal, ehe er ins Ausland wechselte. Nun soll Fonseca Sporting wieder auf Kurs bringen und den Tabellendritten zurück in das Titelrennen führen.

10:45 Uhr

Offiziell: Parker kehrt zu West Ham zurück – Auftrag Aufstieg

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Scott Parker übernimmt West Ham United. (Foto: Imago)

Scott Parker ist neuer Cheftrainer von West Ham United. Der Premier-League-Absteiger gab die Verpflichtung des 46-Jährigen am Mittwoch offiziell bekannt. Parker unterschrieb bei den Londonern einen Vertrag über zweieinhalb Jahre und ist damit bis 2029 gebunden. Er folgt auf Nuno Espirito Santo, den West Ham erst am Dienstag nach dem enttäuschenden Saisonstart freigestellt hatte. Parker übernimmt die Mannschaft mit sofortiger Wirkung und sitzt bereits am Mittwochabend im Auswärtsspiel bei Cardiff City auf der Bank. Unterstützt wird er zunächst von Steve Potts, Gerard Prenderville und Billy Lepine. Auch Mark Noble soll eng mit seinem früheren Mitspieler zusammenarbeiten.

Parker kehrt damit zu einem Verein zurück, bei dem er als Spieler eine prägende Zeit erlebt hatte. Zwischen 2007 und 2011 absolvierte der ehemalige englische Nationalspieler 129 Pflichtspiele für die Hammers, führte die Mannschaft als Kapitän an und wurde dreimal nacheinander zum Spieler des Jahres gewählt. Nun soll er West Ham zurück in die Premier League bringen. Seine Bilanz im englischen Unterhaus macht ihn dafür zu einer naheliegenden Wahl: Parker führte bereits den FC Fulham, den AFC Bournemouth und den FC Burnley aus der Championship in die höchste Spielklasse. Mit Burnley sammelte er in der Saison 2024/25 insgesamt 100 Punkte und kassierte in 46 Ligaspielen lediglich 16 Gegentore. Im April 2026 endete seine Amtszeit nach dem erneuten Abstieg der Clarets. Bei West Ham wartet nun die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Nach 13 Spieltagen belegt der Klub mit 22 Punkten nur Rang acht und läuft den eigenen Aufstiegsambitionen hinterher. Parker spricht dennoch von einer besonderen Rückkehr und zeigt sich überzeugt, seine Erfahrung aus drei erfolgreichen Aufstiegskampagnen einbringen zu können. Der Klub bezeichnete ihn als einstimmige Wunschlösung des Vorstands.

10:00 Uhr

Offiziell: Nürnberg findet Chatzialexious Erben in den eigenen Reihen

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Dieter Frey war bislang im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Nürnberg tätig. (Foto: Imago)

Der 1. FC Nürnberg hat die Nachfolge des zu Eintracht Frankfurt wechselnden Joti Chatzialexiou schnell geregelt. Dieter Frey übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten als Sportvorstand beim Club. Damit setzt der fränkische Traditionsverein auf eine interne Lösung und befördert seinen bisherigen Direktor des Nachwuchsleistungszentrums. Eigentlich war vorgesehen, dass Chatzialexiou erst zum 1. Februar 2027 nach Frankfurt wechselt und die Nürnberger durch das Wintertransferfenster führt. Durch Freys sofortigen Amtsantritt sind die sportlichen Verantwortlichkeiten früher neu geordnet. Aufsichtsratschef Peter Meier bezeichnete den 54-Jährigen als „logische und bestmögliche Lösung“, um den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Frey habe maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Nachwuchsarbeit, der Förderung eigener Talente und deren regelmäßigem Sprung zu den Profis.

Der frühere Bundesliga-Profi ist eng mit dem 1. FC Nürnberg verbunden. Zwischen 2001 und 2004 lief Frey selbst für den Club auf, anschließend arbeitete er unter anderem als Nachwuchstrainer und Ausbildungsleiter. Nach seiner aktiven Karriere studierte er Lehramt und unterrichtete Mathematik sowie Wirtschaft und Recht an der Bertolt-Brecht-Schule in Nürnberg. Seit Sommer 2024 war er hauptamtlich für den FCN tätig, im Februar 2026 stieg er zum Direktor ClubNachwuchs auf. Als Profi absolvierte der frühere U-Nationalspieler 128 Bundesliga-Partien für den FC Bayern München, den SC Freiburg, Werder Bremen und Nürnberg. Mit Bayern wurde er Deutscher Meister und UEFA-Cup-Sieger, mit Werder gewann er den DFB-Pokal. Nun übernimmt Frey die sportliche Gesamtverantwortung bei einem Klub, der als Tabellenzweiter der 2. Bundesliga vom Aufstieg träumt. Er wolle die zuletzt eingeschlagene Richtung beibehalten und gemeinsam mit den weiteren Vorständen sowie den Mitarbeitenden eine nachhaltig erfolgreiche Zukunft gestalten.

09:58 Uhr

Profi-Klubs jagen Sanogo – doch eine Regel bremst den Winterwechsel

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Malick Sanogo steht aktuell bei Chemie Leipzig unter Vertrag. (Foto: Imago)

Malick Sanogo hat sich bei der BSG Chemie Leipzig in den Fokus höherklassiger Vereine gespielt. Nach Informationen von RTL/ntv steht der 22 Jahre alte Offensivspieler bei einem Zweitligaklub sowie bei mehreren Drittligisten auf dem Zettel. Ein regulärer Vereinswechsel im Winter ist allerdings nicht ohne Weiteres möglich. Sanogo absolvierte zu Beginn der Saison bereits ein Pflichtspiel für den FSV Schöningen in der Regionalliga Nord, ehe er im August nach Leipzig wechselte. Da ein Spieler innerhalb einer Saison nicht für drei unterschiedliche Klubs in Pflichtspielen eingesetzt werden darf, könnte Sanogo bei einem weiteren Verein zunächst nicht auflaufen. Realisierbar wäre ein Transfer deshalb nur mit einer direkten Rückleihe zu Chemie Leipzig. Der neue Klub könnte sich den Angreifer im Winter sichern, ihn aber erst nach Saisonende in den eigenen Kader aufnehmen.

Sanogos Vertrag bei Chemie läuft bis zum Sommer 2027 und enthält eine Option auf Verlängerung, die dann vorher gezogen werden müsste. Ein Wechsel im Sommer gilt daher aktuell als wahrscheinlicher. In der laufenden Spielzeit kommt der gebürtige New Yorker in zehn Partien der Regionalliga Nordost auf zwei Tore und vier Vorlagen. Hinzu kommen zwei Treffer in zwei Spielen des Sachsenpokals sowie der vorherige Regionalliga-Nord-Einsatz für Schöningen. Der 1,82 Meter große Linksfuß wird vornehmlich als Mittelstürmer eingesetzt, kann aber auch auf beiden offensiven Außenbahnen spielen. Sanogo besitzt die Staatsangehörigkeiten der USA und der Elfenbeinküste und absolvierte zwei U23-Länderspiele für die Ivorer. Seine Vielseitigkeit, sein Tempo und die sechs direkten Torbeteiligungen für Leipzig haben das Interesse aus der 2. Bundesliga und der 3. Liga geweckt. Für Chemie eröffnet die besondere Konstellation eine interessante Möglichkeit: Der Regionalligist könnte im Winter eine Ablöse erzielen und zugleich bis zum Saisonende weiter auf Sanogo setzen. Ob einer der Interessenten dieses Modell konkret verfolgt, ist offen.

09:24 Uhr

Bayern droht die Absage: Supertalent JJ Gabriel will zu Real!

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JJ Gabriel hat sich für Real Madrid entschieden. (Foto: Imago)

Der FC Bayern droht im Werben um JJ Gabriel leer auszugehen. Nach Sky-Informationen hat sich das 16 Jahre alte Ausnahmetalent von Manchester United grundsätzlich mündlich mit Real Madrid auf einen Wechsel geeinigt. Die Königlichen waren bereits als Favorit in das Rennen gegangen und befinden sich nun in der Pole Position. Der Transfer soll im nächsten Schritt finalisiert werden, unterschrieben ist allerdings noch nichts. Deshalb haben sich neben den Münchnern auch der FC Barcelona und Paris Saint-Germain noch nicht vollständig aus dem Poker verabschiedet. Barcelona lag ebenfalls weit vorne und bemüht sich weiter um Gabriel, doch der Spieler tendiert derzeit zu Real. Der FC Bayern hielt den Kontakt zur Spielerseite aufrecht, besaß im Wettbewerb um den Youngster bislang aber nur Außenseiterchancen.

Der Plan sieht nach Sky-Informationen weiterhin vor, dass Gabriel Manchester United bereits im Januar 2027 verlässt. Voraussetzung für den frühen Wechsel ist ein EU-Pass, der den Transfer des Minderjährigen innerhalb Europas ermöglichen würde. Fest steht demnach, dass der Abschied aus Manchester im Jahr 2027 erfolgen soll. United kämpft zwar um einen Verbleib seines Juwels, die Zukunft des Teenagers dürfte jedoch außerhalb Englands liegen. Für den aufnehmenden Klub wäre keine klassische Millionenablöse fällig, dennoch ist das Geschäft finanziell äußerst anspruchsvoll. Das Gesamtpaket aus Gehalt, Signing Fee und Provisionen bewegt sich im Millionenbereich und war auch für Bayern eine hohe Hürde. Real scheint bereit zu sein, die finanziellen Bedingungen zu erfüllen und Gabriel eine überzeugende sportliche Perspektive aufzuzeigen. Solange die Verträge nicht unterschrieben sind, bleibt die Tür für Bayern, Barcelona und PSG offen. Die mündliche Einigung verschafft Madrid im Kampf um eines der begehrtesten europäischen Talente seines Jahrgangs aber einen entscheidenden Vorsprung.

03:20 Uhr

Offiziell: Der Körper sagt Stopp – Ospina beendet seine Karriere

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David Ospina hat seine Karriere beendet. (Foto: Imago)

David Ospina beendet im Alter von 38 Jahren seine aktive Laufbahn. Der langjährige Torhüter der kolumbianischen Nationalmannschaft gab seine Entscheidung in einem emotionalen Video auf Instagram bekannt. Ausschlaggebend für den Abschied sind anhaltende Beschwerden am rechten Ellbogen. „Ich gehe nicht, weil ich will. Ich tue es, weil ich auf meinen Körper höre“, erklärte Ospina. Sein letztes Pflichtspiel bestritt er im Mai für seinen Ausbildungsverein Atlético Nacional, zu dem er 2024 nach 16 Jahren im Ausland zurückgekehrt war. Anschließend unterschrieb der Routinier noch beim mexikanischen Klub Atlante, kam dort wegen der erneut aufgetretenen Verletzungsprobleme jedoch nicht mehr zum Einsatz. Sein Vertrag wurde vorzeitig beendet. Nun zieht Ospina einen Schlussstrich unter eine mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Profikarriere, die 2006 bei Atlético Nacional begonnen hatte.

2008 wagte Ospina den Schritt nach Europa und etablierte sich bei OGC Nizza als Stammtorhüter. Sechs Jahre später wechselte er zum FC Arsenal. Mit den Londonern gewann der Kolumbianer 2015 und 2017 den FA Cup, blieb hinter Petr Cech aber häufig nur die Nummer zwei. Über eine Leihe führte ihn sein Weg 2018 zur SSC Neapel, die ihn später fest verpflichtete. Mit den Süditalienern holte Ospina 2020 die Coppa Italia. Es folgten zwei Jahre bei Al-Nassr, ehe er zu Atlético Nacional zurückkehrte. Seine größte Bedeutung erlangte Ospina im Trikot Kolumbiens. Der Schlussmann nahm an drei Weltmeisterschaften teil und erreichte 2014 mit der Auswahl das Viertelfinale. Mit 131 Länderspielen teilt er sich den kolumbianischen Rekord mit James Rodríguez. Ospina bedankte sich bei seinen Vereinen, Mitspielern, Trainern und seiner Familie. Er gehe nicht als Gescheiterter, sondern voller Dankbarkeit für die Erlebnisse, die ihm der Fußball ermöglicht habe.