Markus Krösche und die AC Mailand sind sich über eine Zusammenarbeit grundsätzlich einig. Ein vollständiger Abschluss des Wechsels ist nach Sky-Informationen aber noch nicht erreicht. Italienische Medien hatten bereits von einem „Done Deal“ berichtet, diese Darstellung ist jedoch verfrüht. Zwischen dem früheren Frankfurter Sportvorstand und den Verantwortlichen der Rossoneri sind die persönlichen Bedingungen zwar geklärt. Eine Vereinbarung zwischen Milan und Eintracht Frankfurt fehlt jedoch weiterhin. Krösches Vertrag bei den Hessen läuft trotz seiner Freistellung weiter, weshalb der Serie-A-Klub die Personalie nicht ohne Abstimmung mit der Eintracht vollziehen kann. Solange sich beide Vereine nicht über die finanziellen Bedingungen verständigt haben, ist der Wechsel nicht fix.
Eine wichtige Rolle spielt dabei die Ausstiegsklausel in Krösches Vertrag. Diese eröffnet dem 45-Jährigen die Möglichkeit, Eintracht Frankfurt vor Ablauf seines Arbeitspapiers gegen eine festgelegte Ablöse zu verlassen. Die Klausel macht weitere Gespräche zwischen den Klubs jedoch nicht überflüssig. Milan muss die Voraussetzungen erfüllen oder mit Frankfurt eine andere Vereinbarung finden. Genau an diesem Punkt gibt es bislang keinen Durchbruch. Krösche hatte sein Amt bei der Eintracht im Oktober mit sofortiger Wirkung niedergelegt und war anschließend freigestellt worden. Sein Vertrag blieb davon unberührt. Die Mailänder bemühen sich bereits seit längerer Zeit um den früheren Leipziger, der beim italienischen Traditionsklub eine zentrale sportliche Rolle übernehmen soll. Auf persönlicher Ebene ist der Weg für die Zusammenarbeit weitgehend frei. Für einen endgültigen Vollzug müssen nun aber Milan und die Eintracht zusammenfinden. Erst wenn auch die Ablösefrage gelöst und alles unterschrieben ist, kann aus der grundsätzlichen Einigung tatsächlich ein abgeschlossener Deal werden.

