Transfer-Ticker

Buruk bestätigt: Galatasaray beobachtete dieses VfB-Duo

imago1085295357h
Ermedin Demirovic (links) und Bilal El Khannouss hätten beide im vergangenen Sommer zu Galatasaray wechseln können. (Foto: Imago)
00:00 / 01:51
05.11.2026 | 18:30 Uhr

Galatasaray Istanbul hat das Interesse an Ermedin Demirovic und Bilal El Khannouss vom VfB Stuttgart öffentlich bestätigt. Trainer Okan Buruk erklärte im Interview mit „DAZN“, dass sich der türkische Spitzenklub während der vergangenen Transferperiode mit beiden Offensivspielern beschäftigt habe. „Sie haben viele gute Spieler, gute Scouts und einen guten Trainer. Gegen Stuttgart zu gewinnen war schön für uns. Wir haben ihn [Demirovic] und El Khannouss im Transferfenster beobachtet. Sie haben sehr gute Spieler, aber unsere sind auch großartig“, sagte Buruk. Damit bestätigte der Gala-Coach die Sky-Informationen aus dem Sommer, wonach Demirovic und El Khannouss im Blickfeld der Istanbuler standen. Zu einem Wechsel kam es bei beiden Spielern nicht. Buruks Aussagen zeigen aber, dass Galatasaray die Entwicklung des VfB-Duos konkret verfolgt hatte.

Demirovic und El Khannouss gehören beim VfB zu den prominentesten Spielern der Offensive. Mittelstürmer Demirovic bringt Abschlussstärke, körperliche Präsenz und Erfahrung mit, während El Khannouss vor allem durch seine Technik, Kreativität und seine Qualitäten zwischen den Linien überzeugt. Beide Profile waren für Galatasaray im Zuge der sommerlichen Kaderplanung interessant. Ob daraus in einer der kommenden Transferperioden ein neuer Vorstoß entsteht, ließ Buruk offen. Seine Worte bezogen sich ausdrücklich auf das zurückliegende Transferfenster und sind daher nicht als Ankündigung aktueller Verhandlungen zu verstehen. Für den VfB ist die öffentliche Bestätigung dennoch bemerkenswert, weil sie den internationalen Markt der beiden Leistungsträger unterstreicht. Galatasaray verfolgt regelmäßig Spieler aus den europäischen Topligen und hat mit Buruks Aussage nun selbst eingeräumt, in Stuttgart genauer hingesehen zu haben. Das damalige Interesse ist damit bestätigt – ob es künftig wieder konkret wird, bleibt abzuwarten.

Verwendete Quelle: ntv.de